Präsident Karol Nawrocki und Marta Nawrocka haben ihre Weihnachtswünsche am Mittwochmorgen auf der Website des Präsidenten sowie in den sozialen Medien in einer Videobotschaft übermittelt. Präsident Nawrocki bezeichnete den Heiligabend als „den schönsten Abend des Jahres“. Es sei eine Zeit, „in der wir Brot und gute Worte teilen, unseren Liebsten Geschenke machen und das Geschenk unserer Anwesenheit schenken – eine Zeit, in der wir wirklich zusammen sind und dies am intensivsten erleben“. Die Erste Dame schloss sich diesen Worten an. „Unsere Herzen sind erfüllt von Freude und Wohlwollen“, sagte sie. Diese Gefühle wolle man nicht nur den Nächsten zeigen, sondern auch jenen, „die Weihnachten nicht in der Wärme eines Familienheims verbringen werden“.
Trotz der Weihnachtstage als Zeit der Ruhe und Erholung erinnere man gemeinsam besonders an jene, „die während der Feiertage Dienst tun und dafür sorgen, dass es ruhige und sichere Festtage sind“, sagte Nawrocka. Präsident Nawrocki rief die Polen zudem dazu auf, das „Schatzgut“ der polnischen Weihnachtstraditionen zu bewahren. Dazu zählte er Gottesdienste, Bräuche, Krippenspiele, Weihnachtslieder, Hirtenlieder sowie landesweite und regionale Traditionen.
Marta Nawrocka appellierte an die Einheit. „Mögen heute alle Streitigkeiten verstummen. Wir wünschen Frieden und Wohlstand zu Weihnachten und an allen Tagen des neuen Jahres“, sagte sie. „Gesegnete Weihnachten in Gesundheit und im Kreis der Familie“, fügte der Präsident hinzu. Das Paar wünschte gemeinsam allen frohe Weihnachten.
Ministerpräsident übermittelt Weihnachtswünsche
Polens Ministerpräsident Donald Tusk hat eine Weihnachtsbotschaft zu Einigkeit und gemeinsamen Werten übermittelt. Wie Tusk in einer Aufnahme erklärte, habe Weihnachten eine besondere Bedeutung. „Wir brauchen diese Feiertage heute mehr denn je“, betonte er mit Blick auf die täglichen Nachrichten, die von Berichten geprägt seien, „die Angst und Traurigkeit auslösen“.
Mit Blick auf die Ereignisse des vergangenen Jahres erklärte Tusk, „die Welt ist mehr als einmal verrückt geworden“. Lügen und Hass schienen eine neue Epoche zu prägen. Er sprach von einem globalen Gefühl der Straflosigkeit: „Kriegsverbrecher fühlen sich unantastbar, Verräter geben sich als Patrioten aus, Aggressoren streben nach immer größerer Macht, während die Opfer gedemütigt werden.“ Wie begegne man diesem wachsenden Bösen, fragte Tusk – „Liebe und Güte“ seien weiterhin eine starke Kraft, betonte er.
Tusk nach hätten die Polen „eine enorme Kraft in Millionen von Herzen“ und „solange wir zusammenhalten und daran glauben, werden Anstand, Wahrheit, Ehrlichkeit und Barmherzigkeit siegen“. „Wir sind es, die darüber entscheiden, wie die Welt aussieht“, fügte er hinzu. Der Ministerpräsident wünschte den Polen „friedliche, sichere und von der Familie geprägte Weihnachten“ und rief dazu auf, „Licht, Liebe und Mut“ mit anderen zu teilen.
PAP/prezydent/ps