Deutsche Redaktion

ISW: Putin will NATO-Doktrin verändern

16.01.2026 11:18
Die Analysten beziehen sich auf Putins Äußerungen vom Donnerstag (15. Januar) bei der Entgegennahme der Beglaubigungsschreiben von 34 Botschaftern. 
epa12651403 Der russische Prsident Wladimir Putin hlt eine Rede whrend einer Zeremonie zur Entgegennahme der Beglaubigungsschreiben neu ernannter auslndischer Botschafter im Groen Kremlpalast in Moskau, Russland, am 15. Januar 2026. EPARAMIL SITDIKOVPOOL Lieferant: PAPEPA.
epa12651403 Der russische Präsident Wladimir Putin hält eine Rede während einer Zeremonie zur Entgegennahme der Beglaubigungsschreiben neu ernannter ausländischer Botschafter im Großen Kremlpalast in Moskau, Russland, am 15. Januar 2026. EPA/RAMIL SITDIKOV/POOL Lieferant: PAP/EPA.EPA/RAMIL SITDIKOV/POOL

Der Kreml stellt Forderungen nicht nur an die Ukraine, sondern auch an den Westen, betonen US-Analysten. In einem aktuellen Bericht des Institute for the Study of War (ISW) heißt es, Russlands Präsident Wladimir Putin wolle die NATO zu grundlegenden Änderungen ihrer Verteidigungsdoktrin drängen.

Die Analysten beziehen sich auf Putins Äußerungen vom Donnerstag (15. Januar) bei der Entgegennahme der Beglaubigungsschreiben von 34 Botschaftern. Putin erklärte demnach, Moskau wolle Frieden, doch die Ukraine und Staaten der Europäischen Union seien nicht bereit, die Lage zu stabilisieren. Zugleich erhob er Vorwürfe gegen die NATO, die aus seiner Sicht weiter eine Politik betreibe, die Russland bedrohe.

Nach Einschätzung des ISW würde die Erfüllung von Putins Forderungen – darunter Kapitulation der Ukraine und ein Rückzug von NATO-Truppen aus an Russland grenzenden Regionen – weitreichende Folgen für die Sicherheitsarchitektur Europas haben. Zudem sei Putin derzeit nicht an einer Beendigung des Krieges gegen die Ukraine interessiert, heißt es in der Analyse.

IAR/adn

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