„Wir werden über die Fortsetzung dieser Ausbildungsmission sprechen. Wir gehen davon aus, dass eine mögliche Waffenruhe und die Umsetzung eines Friedensplans, von dem Präsident Donald Trump spricht, dazu führen könnten, die Mission in die Ukraine zu verlegen“, sagte Paweł Zalewski vor dem Treffen vor Journalisten. „Das Kommando dieser Ausbildungsmission befindet sich in Polen und wird in Polen bleiben. Die Mission wird in verschiedenen europäischen Ländern durchgeführt, und die meisten ukrainischen Soldaten werden in Polen ausgebildet“, betonte der stellvertretende Verteidigungsminister. Wie er hinzufügte, sei kürzlich ein Zentrum auf dem Truppenübungsplatz Nowa Dęba-Lipa eröffnet worden, wo Polen gemeinsam mit Norwegen ukrainische Soldaten ausbilden.
Polen plant keine Entsendung von Truppen in die Ukraine
„Folglich werden wir über deutlich größere Möglichkeiten verfügen, eine höhere Zahl ukrainischer Soldaten auszubilden. Bei Aufrechterhaltung aller bestehenden Fähigkeiten in Europa und in Polen wird die Mission auch auf dem Gebiet der Ukraine durchgeführt werden“, kündigte Zalewski an. Er teilte mit, Polen plane keine Entsendung von Truppen in die Ukraine. Polnische Soldaten könnten dort jedoch erscheinen, um die Mission zu organisieren. „Sie werden dorthin reisen, so wie Politiker, Beamte des Verteidigungsministeriums oder andere Soldaten reisen. Sie werden jedoch nicht auf dem Gebiet der Ukraine stationiert sein. Das muss klar unterschieden werden, denn nicht jede Reise bedeutet eine Stationierung von Truppen in der Ukraine“, betonte Zalewski.
PAP/PR/ps