Deutsche Redaktion

Maciek Szczerbowski gewinnt Oscar

16.03.2026 06:38
Der polnisch-kanadische Animator Maciek Szczerbowski ist mit einem Oscar ausgezeichnet worden. Er erhielt die wichtigste Filmauszeichnung der Welt als Co-Regisseur des animierten Kurzfilms „The Girl Who Cried Pearls“. Regie führte er gemeinsam mit Chris Lavis.
Chris Lavis i Maciek Szczerbowski z Oscarami za krótkometrażowy film animowany animacji The Girl Who Cried Pearls (Dziewczyna, która płakała perłami)
Chris Lavis i Maciek Szczerbowski z Oscarami za krótkometrażowy film animowany animacji "The Girl Who Cried Pearls" ("Dziewczyna, która płakała perłami")PAP/EPA

Der Film erzählt die Geschichte eines armen Jungen, der sich in ein Mädchen verliebt, dessen Tränen sich in Perlen verwandeln. Er verkauft diese an den skrupellosen Besitzer eines Pfandhauses. Von Gier getrieben, steht der Junge schließlich vor einer Entscheidung zwischen Liebe und Reichtum. Die Handlung spielt in Montreal um die Wende zum 20. Jahrhundert.

Zuschauerinnen und Zuschauer loben den 16-minütigen Film für seine eindrucksvolle Geschichte und die aufwendige Umsetzung. 

Szczerbowski wurde 1971 in Poznań/Posen geboren. Er gilt als renommierter Regisseur und Animator im Bereich Stop-Motion. Bereits früher war er für einen Oscar nominiert – für den Film „Madame Tutli-Putli“.

Mit zehn Jahren verließ er Polen gemeinsam mit seinen Eltern und zog nach Kanada, kurz vor der Verhängung des Kriegsrechts in Polen. In Interviews betont Szczerbowski immer wieder seine polnischen Wurzeln.

„Ich fühle mich definitiv als Kanadier. Ich fühle mich wie ein französischer Engländer. Aber ich gehöre immer noch zu euch – für immer. Ich liebe Polen“, sagte er vor der Oscar-Verleihung.

 

IAR/jc

Filmmuseum Düsseldorf erinnert an Andrzej Wajda zum 100. Geburtstag

13.02.2026 10:38
Das Filmmuseum Düsseldorf widmet dem polnischen Regisseur Andrzej Wajda (1926–2016) zu dessen 100. Geburtstag eine umfassende Sonderausstellung. Die Schau mit dem Titel „Andrzej Wajda: Exhibition“ ist vom 21. Februar bis 31. August 2026 zu sehen. Begleitet wird sie von einer Filmreihe sowie einer Plakatausstellung im Polnischen Institut Düsseldorf.