Deutsche Redaktion

Polens Erste Dame sprach im Weißen Haus über Kinder und Technologie

26.03.2026 06:30
Die Ehefrau des polnischen Präsidenten, Marta Nawrocka, hat bei einem Auftritt im Weißen Haus am Mittwoch zu stärkeren Anstrengungen aufgerufen, Kinder im Internet zu schützen und Technologie zur Förderung gleicher Chancen einzusetzen.
Nawrocka sprach als eine von acht Teilnehmerinnen auf der von der Gattin des US-Prsidenten, Melania Trump, ausgerichteten Konferenz Fostering the Future Together. An dem Treffen haben 45 Erste Damen und Ersten Gentlemen aus aller Welt teilgenommen.
Nawrocka sprach als eine von acht Teilnehmerinnen auf der von der Gattin des US-Präsidenten, Melania Trump, ausgerichteten Konferenz „Fostering the Future Together“. An dem Treffen haben 45 Erste Damen und Ersten Gentlemen aus aller Welt teilgenommen. EPA/SHAWN THEW

Nawrocka sprach als eine von acht Teilnehmerinnen auf der von der Gattin des US-Präsidenten, Melania Trump, ausgerichteten Konferenz „Fostering the Future Together“. An dem Treffen haben 45 Erste Damen und Ersten Gentlemen aus aller Welt teilgenommen. Sie warnte vor den Risiken neuer Technologien. „Deshalb ist es so wichtig, dass wir Kinder in der digitalen Welt nicht allein lassen“, sagte sie. „Für die junge Generation ist die digitale Welt kein ‚Zusatz‘, sondern ein fester Bestandteil des Alltags; sie ist eine große Chance für Entwicklung, aber auch eine Verantwortung für uns alle“, fügte Nawrocka hinzu. Ihr nach erfordere die Bewältigung von Online-Risiken „einen kombinierten Ansatz aus Bildung, Unterstützung und Verantwortung“, damit Kinder Technologie sicher nutzen können und Eltern sowie Lehrkräfte in der Lage sein würden, sie dabei zu begleiten. Zugleich rief sie Entwickler digitaler Dienstleistungen auf, das Wohl von Kindern bereits bei der Konzeption neuer Technologien zu berücksichtigen.

Die Veranstaltung im East Room des Weißen Hauses begann mit einem ungewöhnlichen Moment: Melania Trump hatte den Saal in Begleitung eines Roboters betreten, der die Teilnehmer in mehreren Sprachen begrüßte. Wie die Erste Dame der USA erklärte, beschleunige sich der technologische Fortschritt rasant. Ihr zufolge würde künstliche Intelligenz bald über Smartphones hinaus in die Robotik vordringen. „Sehr bald wird sich die künstliche Intelligenz von unseren Mobiltelefonen zu humanoiden Systemen verlagern, die praktische Aufgaben erfüllen“, sagte sie laut dem Weißem Haus. Ein KI-gestützter humanoider Lernbegleiter könnte zur Entwicklung analytischer Fähigkeiten beitragen und verschiedene Probleme lösen. Er könnte sich an den Wissensstand und sogar den emotionalen Zustand eines Schülers anpassen, fügte sie hinzu.

Die Initiative „Fostering the Future Together“ wurde im September vergangenen Jahres in New York am Rande der UN-Generalversammlung ins Leben gerufen. Dort hatte Melania Trump ihre Vision für das Vorhaben vorgestellt und unter anderem Polens Marta Nawrocka erstmals getroffen, teilte das Büro des polnischen Präsidenten mit.

PR/whitehouse/ps

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