Deutsche Redaktion

Tusk: Wir haben die günstigsten Kraftstoffe in Europa

02.04.2026 17:00
Nach der Einführung der staatlichen Preissenkung für Kraftstoffe sei ein Effekt erreicht worden: Die Kraftstoffpreise in Europa seien derzeit am niedrigsten in Polen, erklärte Ministerpräsident Donald Tusk. Laut Medien ziehen die Preisunterschiede zwischen Polen und Deutschland große Menschenmengen zu den Tankstellen in Grenznähe.
Ein Effekt wurde erzielt, so Tusk, obwohl es weiterhin teuer ist. Die niedrigsten Kraftstoffpreise in Europa gibt es derzeit in Polen. Wir handeln, wir reden nicht nur, fasste er in einer Aufnahme auf X zusammen.
„Ein Effekt wurde erzielt“, so Tusk, obwohl „es weiterhin teuer ist“. „Die niedrigsten Kraftstoffpreise in Europa gibt es derzeit in Polen. Wir handeln, wir reden nicht nur“, fasste er in einer Aufnahme auf X zusammen.PAP/Paweł Supernak

Das Maßnahmenpaket „CPN – Ceny Paliwa Niżej“ (Niedrigere Kraftstoffpreise) ist am Dienstag in Kraft getreten. Die Mehrwertsteuer und Verbrauchssteuer wurden gesenkt, zudem wurden tägliche Höchstpreise eingeführt. Wie Ministerpräsident Donald Tusk in einer Aufnahme auf X betonte, seien die Kraftstoffpreise weltweit durch den Krieg im Nahen Osten stark gestiegen, weshalb die Regierung das CPN-Programm eingeführt habe. „Ein Effekt wurde erzielt“, so Tusk, obwohl „es weiterhin teuer ist“. „Die niedrigsten Kraftstoffpreise in Europa gibt es derzeit in Polen. Wir handeln, wir reden nicht nur“, fasste er zusammen.

Tanktourismus nach Polen

Wie Medien berichten, ziehen die Preisunterschiede zwischen Polen und Deutschland zu den Grenztankstellen Menschenmassen an. In Lubieszyn bei Szczecin gebe es bereits am Morgen Schlangen an den Zapfsäulen, unter den Kunden fast ausschließlich Fahrzeuge mit deutschen Kennzeichen. Als das Programm „Kraftstoffpreise niedriger“ in Kraft trat, habe Energieminister Miłosz Motyka angekündigt, dass die Regierung Szenarien für den Fall von Tanktourismus prüfe. Er schloss nicht aus, im Bedarfsfall den Verkauf von Kraftstoff an Ausländer einzuschränken.

Wie geht es weiter mit den Preisen?
US-Präsident Donald Trump hat den Amerikanern am Mittwoch erklärt, die Militäroperation im Iran würde bald enden, nannte jedoch keinen konkreten Zeitpunkt. In einer Ansprache schloss er sogar eine Eskalation des Krieges nicht aus: „Wir werden in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart zuschlagen. Wir werden sie in die Steinzeit zurückversetzen, dorthin, wo sie hingehören“, erklärte er. Trump versicherte, die Kraftstoffpreise in den USA würden nach Abschluss der Operation gegen den Iran schnell fallen.

Seine Aussagen haben sich erneut auf die Weltpreise ausgewirkt. In Europa sind die Dieselpreise gestiegen und haben sich fast dem Rekordniveau von 2022 genähert. Gleichzeitig stehen die Finanzmärkte vor deutlich größerer Unsicherheit als zu Beginn dieser Woche. Es hatte den Anschein die Lage würde sich in Kürze klären. Wie Analysten betonen, bedeuten hohe Öl- und Kraftstoffpreise weltweit eine Perspektive steigender Inflation.

PR/DonaldTuskX/Defence24/ps

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Wie viel weiß Donald Trump über den Krieg gegen den Iran?

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Wie viel weiß der US-Präsident eigentlich über den Verlauf des Kriegs gegen den Iran? Diese Frage stellt in der aktuellen Ausgabe die Gazeta Wyborcza und spekuliert, Trump könnte seine Entscheidungen auf 2-minütigen Videomitschnitten basieren, die der Pentagon für ihn vorbereitet. Außerdem: Wird die EU-Kommission die von Premierminister Tusk geplante Senkung der Kraftstoffpreise blockieren? Und: Der glückliche Sieg von Polens Nationalmannschaft gegen Albanien. Mehr zu diesen Themen in der aktuellen Presseschau.

Tusk: Situation im Nahen Osten wird eskalieren

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„In den kommenden Tagen erwarten wir eine Eskalation des Konflikts im Nahen Osten“, sagte Ministerpräsident Donald Tusk. Seine Äußerung fiel im Zusammenhang mit den Vorbereitungen für ein Gesetzespakets zur Senkung der Kraftstoffpreise. Sie deckt sich mit Berichten westlicher Medien über einen bevorstehenden schweren Schlag gegen Iran.

Mehr als ein Złoty weniger pro Liter an Polens Tankstellen

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Grund dafür ist das neue Maßnahmenpaket „CPN – Ceny Paliwa Niżej“ (Niedrigere Kraftstoffpreise), mit dem die Regierung die Mehrwertsteuer und die Verbrauchsteuer auf Kraftstoffe gesenkt hat. Seit Mitternacht gilt außerdem ein staatlicher Höchstpreis, den das Energieministerium täglich neu festlegt.