Deutsche Redaktion

20. Sanktionspaket: EU will Druck auf Moskau erhöhen, ein Land stellt sich quer

17.04.2026 11:19
Nach Angaben der EU-Kommission liegt weiterhin der Vorschlag für ein vollständiges Verbot des Seetransports russischen Öls auf dem Tisch. Parallel dazu stellt die EU der Ukraine weitere Finanzhilfen in Aussicht.
W Brukseli odbędzie się kolejna tura konsultacji w sprawie 20. pakietu sankcji na Rosję
W Brukseli odbędzie się kolejna tura konsultacji w sprawie 20. pakietu sankcji na RosjęNICOLAS TUCAT/AFP/East News

Die EU nimmt die Beratungen über ein 20. Sanktionspaket gegen Russland wieder auf. Kurz vor dem Außenministertreffen am Dienstag in Luxemburg droht allerdings neuer Widerstand: Nach Angaben aus Bratislava will die Slowakei das Paket blockieren. Damit rückt nach dem Machtverlust von Viktor Orbán in Ungarn ein anderer möglicher Bremser in den Mittelpunkt.

Nach Angaben der EU-Kommission liegt weiterhin der Vorschlag für ein vollständiges Verbot des Seetransports russischen Öls auf dem Tisch. In Brüssel wird zudem darauf verwiesen, dass auch die USA ihre Sanktionen gegen auf Tankern verladenes russisches Öl wieder aufgenommen haben.

Parallel dazu stellt die EU der Ukraine weitere Finanzhilfen in Aussicht. Erweiterungskommissarin Marta Kos sagte, die Union erwarte nach den vom ukrainischen Parlament beschlossenen Reformen eine Auszahlung von 2,5 bis 2,7 Milliarden Euro. Zudem sei ein Darlehen von 90 Milliarden Euro vorgesehen, mit dem ein großer Teil des ukrainischen Finanzbedarfs gedeckt werden soll.

IAR/adn

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