Deutsche Redaktion

Polnische Sumud-Aktivisten in Sicherheit

22.05.2026 11:07
Polen verhängte unterdessen ein fünfjähriges Einreiseverbot gegen Israels Minister für nationale Sicherheit Itamar Ben Gvir.
Die stellvertretende Senatsprsidentin Magdalena Biejat (3. v. r.) und der Schauspieler Bartosz Bielenia (3. v. l.) whrend einer Pressekonferenz zur Festnahme polnischer Staatsbrger durch Israel in internationalen Gewssern am 19. dieses Monats im Senat in Warschau. (ad) PAPSzymon Pulcyn
Die stellvertretende Senatspräsidentin Magdalena Biejat (3. v. r.) und der Schauspieler Bartosz Bielenia (3. v. l.) während einer Pressekonferenz zur Festnahme polnischer Staatsbürger durch Israel in internationalen Gewässern am 19. dieses Monats im Senat in Warschau. (ad) PAP/Szymon PulcynPAP/Szymon Pulcyn

Die polnischen Mitglieder der Globalen Sumud-Flottille sind nach Angaben ihres Sprechers in Sicherheit und in Istanbul angekommen. Rafał Piotrowski sagte, Agata Wisłocka und Łukasz Kozak seien in gutem Zustand. Kareem Awad sei in einem Krankenhaus in Istanbul, sein Zustand sei stabil.

Israel hatte zuvor angekündigt, alle festgenommenen Aktivisten der Flottille abzuschieben. Die Gruppe war mit Schiffen in Richtung Gazastreifen unterwegs, um nach eigenen Angaben auf die humanitäre Lage dort aufmerksam zu machen und die Seeblockade symbolisch zu durchbrechen.

Polen verhängte unterdessen ein fünfjähriges Einreiseverbot gegen Israels Minister für nationale Sicherheit Itamar Ben Gvir. Er hatte ein Video veröffentlicht, in dem festgenommene Aktivisten gefesselt und kniend zu sehen waren. Außenminister Radosław Sikorski beantragte daraufhin das Einreiseverbot, Innenminister Marcin Kierwiński setzte es um. Der Sprecher der polnischen Flottille kritisierte zugleich, die erste Reaktion des Außenministeriums sei langsamer gewesen, als später dargestellt.

IAR/PAP/adn


Nach der Festnahme in Israel: Polnische Aktivisten zurück in Warschau – Kritik an Außenminister Sikorski

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Friedensplan für Gaza: „Schritt in die richtige Richtung“

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Außenminister verurteilt Israels Vorgehen gegen Global Sumud Flotilla- Aktivisten

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