Der Präsident äußerte sich nach Gesprächen mit dem Schweizer Bundespräsidenten Guy Parmelin und Mitgliedern der Schweizer Regierung in Bern. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Sicherheitsfragen sowie die politische, wirtschaftliche und technologische Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern.
Nawrocki sprach sich zugleich für eine weitere Verschärfung der Sanktionen gegen Russland aus. Die Strafmaßnahmen hätten zunehmend Auswirkungen auf die russische Wirtschaft. „Wir sehen, dass die Sanktionen die erwarteten Ergebnisse bringen und dass die russische Wirtschaft ihre Folgen immer stärker spürt“, sagte er. Ziel müsse es sein, Russland die Finanzierung seiner militärischen Aktivitäten so schwer wie möglich zu machen.
Als Ziel bezeichnete Nawrocki einen „dauerhaften und gerechten Frieden“. Zugleich warb er für eine engere Zusammenarbeit zwischen Polen und der Schweiz sowie für stärkere Schweizer Investitionen in Polen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Gespräche war die Drei-Meere-Initiative, ein von Polen und Kroatien getragenes Kooperationsprojekt in Mittel- und Osteuropa. Nawrocki bezeichnete Polen gemeinsam mit Kroatien als „Motor und Herz“ der Initiative und äußerte die Hoffnung, dass die Schweiz strategischer Partner des Projekts werden könne.
Am Donnerstag will Nawrocki unter anderem die École Polytechnique Fédérale de Lausanne besuchen sowie das Paderewski-Museum am Genfersee besichtigen, das dem polnischen Pianisten und Staatsmann Ignacy Jan Paderewski gewidmet ist.
PAP/jc