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Sabotageverdacht in Georgien nach Blackout

26.07.2026 14:30
Der georgische Staatssicherheitsdienst hat Ermittlungen zu den landesweiten Stromausfällen vom 24. und 25. Juli eingeleitet. Die georgischen Behörden vermuten Sabotage hinter den Ausfällen.
Betroffen waren unter anderem Tiflis, Batumi, Kutaisi, Kobuleti und Telawi. In der Hauptstadt wurde der Zug- und U-Bahn-Verkehr eingestellt.
Betroffen waren unter anderem Tiflis, Batumi, Kutaisi, Kobuleti und Telawi. In der Hauptstadt wurde der Zug- und U-Bahn-Verkehr eingestellt. Laila/pixabay.com/CC0

In Georgien sind Ermittlungen zu den massiven Stromausfällen eingeleitet worden. Betroffen waren unter anderem Tiflis, Batumi, Kutaisi, Kobuleti und Telawi. In der Hauptstadt wurde der Zug- und U-Bahn-Verkehr eingestellt. Durch den Ausfall von Pumpstationen war ein Teil der Stadt zudem von der Wasserversorgung abgeschnitten. Der Staatssicherheitsdienst erklärte, die Ermittlungen würden wegen des Verdachts geführt, dass „der normale Betrieb eines staatlichen Unternehmens oder anderer wichtiger Einrichtungen gestört oder diese beschädigt oder zerstört wurden, um die staatlichen Interessen Georgiens zu gefährden“.

Nach Angaben des staatlichen Stromnetzbetreibers Georgian State Electrosystem ereignete sich der erste Ausfall in der Nacht zum Samstag um 0.10 Uhr Ortszeit. Eine weitere Unterbrechung der Stromversorgung folgte am Samstag gegen 8.00 Uhr Ortszeit. Die Versorgung wurde nach mehr als zwei Stunden vollständig wiederhergestellt. Die georgischen Behörden vermuten, dass die Ausfälle durch Sabotage verursacht worden sein könnten.

PAP/RMF24/ps

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