Zur Identifizierung und möglichen Abfangmaßnahme wurde ein F-16-Kampfjet alarmiert. Das Objekt verschwand jedoch um 3.46 Uhr von den Radarschirmen, bevor seine Herkunft eindeutig festgestellt werden konnte.
Ein anschließend eingesetzter Mi-24-Hubschrauber lokalisierte eine mutmaßliche Einschlagstelle auf unbewohntem Gelände nahe der Ortschaft Tarnawa-Kolonia in der Woiwodschaft Lublin. Dort entdeckten Einsatzkräfte einen rund zehn Meter breiten Krater.
Das Gebiet wurde von Feuerwehr und Polizei abgesichert. Nach Angaben des Innenministeriums besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Bislang konnten die Behörden das Objekt, das den Krater verursacht hat, nicht identifizieren.
In den frühen Morgenstunden hatten Anwohner der Region von einer lauten Explosion berichtet. Bereits zuvor war in der Woiwodschaft Lublin wegen der massiven russischen Luftangriffe auf die Ukraine Luftalarm ausgelöst worden. Die polnischen Streitkräfte hatten daraufhin ihre Luftverteidigung aktiviert und Kampfflugzeuge in den Grenzraum entsandt.
Die Untersuchungen zur Herkunft des Objekts dauern an.
IAR/jc