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Ukrainer wollte mit scharfer Munition auf Messegelände. Neue Erkenntnisse zum Vorfall in Kielce

11.09.2026 16:50
Der Grenzschutz hat die Unterbringung eines Ukrainers in einer geschlossenen Einrichtung für Ausländer beantragt. Der Mann hatte versucht, das Gelände der Internationalen Ausstellung der Rüstungsindustrie in Kielce mit einem mit scharfer Munition geladenen Magazin zu betreten. Der 44-Jährige wurde wegen illegalen Munitionsbesitzes angeklagt. Gegen ihn wurden Auflagen und ein Ausreiseverbot verhängt.
Der PGZ-Messestand am dritten Tag des XXXIV. Internationalen Salon der Rstungsindustrie auf dem Gelnde des Kongresszentrums der Messe in Kielce, 10.09.2026.
Der PGZ-Messestand am dritten Tag des XXXIV. Internationalen Salon der Rüstungsindustrie auf dem Gelände des Kongresszentrums der Messe in Kielce, 10.09.2026.PAP/Piotr Polak

Der Kommandant des Grenzschutzes hat am Freitag die Ausweisung des Mannes angeordnet. Er soll eine Gefahr für die Sicherheit des Staates darstellen. Die Staatsanwaltschaft sah jedoch von einer Änderung der Sicherungsmaßnahmen ab. Der Ukrainer darf Polen weiterhin nicht verlassen, sein Reisepass bleibt beschlagnahmt.

In seiner Entscheidung legte der Chef des Grenzschutzes keinen Termin für die Übergabe des 44-Jährigen an die ukrainischen Behörden fest. Er entschied, dass der Mann bis zu seiner Abschiebung in einer Einrichtung für Ausländer untergebracht wird. Die Ermittler haben noch nicht geklärt, warum der Mann mit Munition das Messegelände betreten wollte, kurz vor der offiziellen Eröffnung der Veranstaltung, an der Regierungsvertreter teilnahmen.

Der Verdächtige habe bereits ausgesagt und mit den Ermittlern zusammenarbeiten, berichteten Medien. Seine Angaben werden noch überprüft. Bislang wurden sie nicht veröffentlicht.

RMF24/PAP/ps

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