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Mehr als 86.000 Zufluchtsorte: Schutzpunkte sollen bis Ende des Jahres einheitlich markiert werden

30.09.2026 11:56
Mehr als 86.000 mögliche Zufluchtsorte sind landesweit digital erfasst. Einen Ausnahmezustand im Osten des Landes schließt das Innenministerium derzeit aus, hält aber Krisendienste in erhöhter Bereitschaft.
Co trzeba mieć w domu na wypadek kryzysu?
Co trzeba mieć w domu na wypadek kryzysu?speedshutter Photography/shutterstock.com

Seit Mittwoch gilt in Polen eine Verordnung zur Kennzeichnung von Schutzpunkten. Bis Ende des Jahres sollen alle erfassten Orte ein blaues gleichseitiges Dreieck auf orangem Grund sowie einen weißen Schriftzug auf grünem Grund tragen. Die Betreiber müssen die Punkte bei einer Gefahrenlage zugänglich machen.

In der landesweiten App gdziesieukryc.pl sind mehr als 86.000 solcher Orte verzeichnet. Die Anwendung nennt unter anderem Unterführungen, Tunnel, U-Bahn-Stationen und Tiefgaragen. Sie sollen bei akuten Gefahren Sicherheit bieten, etwa bei Unwettern oder einer Bedrohung aus der Luft.

Vize-Innenminister Wiesław Leśniakiewicz hob den Unterschied zwischen den Kategorien hervor: „Für Friedenszeiten haben wir Schutzpunkte, für Kriegszeiten Orte für vorübergehenden Schutz, Schutzräume und Deckungen.“ Die nun vorgeschriebene Markierung beziehe sich auf die Schutzpunkte für Friedenszeiten.

Einen Ausnahmezustand in den Woiwodschaften Lublin und Karpatenvorland plant die Regierung nach seinen Worten nicht. Angesichts wiederholter Warnmeldungen könne der Woiwode die zuständigen Dienste und Krisenstäbe jedoch in erhöhter Bereitschaft halten. Das Regierungszentrum für Sicherheit warnte am Mittwoch in beiden Regionen wegen eines russischen Luftangriffs auf die Ukraine. Die Lage werde beobachtet, die polnische Luftwaffe sei im polnischen Luftraum im Einsatz.

PAP/adn


Neue App zeigt Schutzräume in Polen

22.12.2025 10:05
In Polen ist eine neue Software zur Orientierung in Krisensituationen gestartet. Die App mit dem Titel „Wo kann man sich verstecken?“ informiert über Standorte möglicher Schutzräume im ganzen Land. Das Angebot ist bereits online unter gdziesieukryc.pl verfügbar, eine offizielle Vorstellung durch das Innenministerium ist für Montag angekündigt.

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„Schulen brauchen konkrete Anweisungen“: Gewerkschaften fordern Regeln für Luftalarme

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