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Ministerin für Fonds und Regionalpolitik verlässt die Regierung

22.10.2026 22:00
„Ich verlasse die Regierung von Donald Tusk, weil mir Werte wichtiger sind als Posten“, schrieb die bisherige Ministerin für Fonds und Regionalpolitik und Vorsitzende der Partei Polska 2050, Katarzyna Pełczyńska-Nałęcz.
Medien hatten seit Monaten ber Spannungen zwischen Donald Tusk und Katarzyna Pełczyńska-Nałęcz berichtet. Die Ministerin fr Fonds und Regionalpolitik hatte wiederholt Entscheidungen der Regierungskoalition kritisiert. Damit soll sie beim Regierungschef auf Missfallen gestoen sein.
Medien hatten seit Monaten über Spannungen zwischen Donald Tusk und Katarzyna Pełczyńska-Nałęcz berichtet. Die Ministerin für Fonds und Regionalpolitik hatte wiederholt Entscheidungen der Regierungskoalition kritisiert. Damit soll sie beim Regierungschef auf Missfallen gestoßen sein.PAP/Marcin Obara

Katarzyna Pełczyńska-Nałęcz gab ihre Entscheidung auf X im Zusammenhang mit der Abstimmung über die Begrenzung der Amtszeiten von Kommunalpolitikern bekannt. Sie begrüßte das Abstimmungsergebnis, wies aber auch darauf hin, dass die geltenden Vorschriften trotz der Gegenstimmen von Abgeordneten der Koalition vom 15. Oktober beibehalten worden seien.

„Die Koalition, darunter leider ein großer Teil der Abgeordneten von Polska 2050, hat sich gegen die Bürger und für politische Machtspiele entschieden. Es ist nicht die erste solche Entscheidung der Koalition, aber eine von grundlegender Bedeutung“, betonte sie. „Ich verlasse die Regierung von Donald Tusk, weil mir Werte wichtiger sind als Posten“, schrieb die bisherige Ministerin für Fonds und Regionalpolitik und Vorsitzende der Partei Polska 2050.

Sie hat auch der sie unterstützenden Gemeinschaft für die Zusammenarbeit gedankt. „Wir haben den Bauunternehmen die Zuschüsse entzogen und für Transparenz bei den Wohnungspreisen gesorgt. Die Wohnungspreise steigen nicht mehr. Wir haben das zutiefst ungerechte Steuersystem angepackt. Die Mittel aus dem Wiederaufbaufonds haben wir zu 100 Prozent investiert“, teilte sie mit. Zugleich erklärte sie, die Partei in den Händen von Szymon Hołownia zu belassen. „Ich wünsche ihm, dass er sich daran erinnert, für welche Werte er angetreten ist, um an die Macht zu kommen“, schrieb sie.

Wiederholte Kritik an Regierungskoalition 

Katarzyna Pełczyńska-Nałęcz gehört nicht dem Parlament an. Nach ihrer am Donnerstag bekannt gegebenen Entscheidung wird sie daher formal kein Amt mehr in der Politik bekleiden.

Medien hatten seit Monaten über Spannungen zwischen Donald Tusk und Katarzyna Pełczyńska-Nałęcz berichtet. Die Ministerin für Fonds und Regionalpolitik hatte wiederholt Entscheidungen der Regierungskoalition kritisiert. Damit soll sie beim Regierungschef auf Missfallen gestoßen sein.

PAP/ps

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