Deutsche Redaktion
Folge uns auf Google

Folge uns auf Google, um unsere News immer ganz oben zu sehen.

Selenskyj nennt November-Fenster für Dreiergespräche mit USA und Russland

29.10.2026 11:53
Der ukrainische Präsident will zuerst über Waffenruhe, Energie, die Lage auf See und Gefangenenaustausche beraten. Moskau fordert indes gegenseitige Garantien und lehnt EU-Vertreter am Verhandlungstisch ab.
Ілюстрацыйны здымакshutterstock.com

Wolodymyr Selenskyj drängt auf ein Treffen der ukrainischen, amerikanischen und russischen Verhandlungsdelegationen im November. Ein genauer Termin steht weiterhin aus. Der ukrainische Präsident nannte zunächst den Zeitraum vom 4. bis 10. November, betonte anschließend aber, das Treffen solle zwischen dem 6. und 10. November stattfinden.

Abu Dhabi gilt als möglicher Ort für die Gespräche. Selenskyj schloss jedoch wegen der verschärften Lage im Nahen Osten einen Ortswechsel nicht aus. Donald Tusk hatte den 4. November zuvor als wahrscheinlichen Termin genannt. Der Kreml bestätigte diese Angabe nicht.

Nach Selenskyjs Vorstellungen sollen die Delegationen zunächst über eine Waffenruhe, Energiefragen, die Lage auf See und den Austausch von Gefangenen beraten. Territorialfragen könnten zwar angesprochen werden, sollten aber nur bei einem Treffen der politischen Spitzen verhandelt werden. Sicherheitsgarantien für Russland schloss Selenskyj nicht aus. Vorrang müssten jedoch Sicherheitsgarantien für die Ukraine haben.

Moskau verlangt nach Kremlangaben wechselseitige Sicherheitsgarantien für die Ukraine und Russland. Der Kreml lehnt zudem eine Beteiligung von EU-Vertretern an den Verhandlungen ab. Russische Behörden werfen Kyjiw und der Europäischen Union vor, Kontakte zwischen Moskau und Washington behindern zu wollen. Unabhängige russische Kommentatoren bewerten die Vorwürfe als Teil einer Propagandakampagne.

IAR/adn


Moskau knüpft Friedensgespräche offenbar an Einnahme von Donezk

23.07.2026 07:19
Russland will nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg erst dann wieder Friedensgespräche mit der Ukraine aufnehmen, wenn die Stadt Donezk vollständig unter russischer Kontrolle steht. Bloomberg beruft sich dabei auf zwei dem Kreml nahestehende Personen.

Putin kündigt „Sieg“ Russlands an und bekräftigt Kriegsziele

27.07.2026 06:03
Moskau – Russlands Präsident Wladimir Putin hat erneut einen Sieg Russlands im Krieg gegen die Ukraine angekündigt und dabei bekannte Narrative der russischen Staatspropaganda wiederholt. Bei einem Treffen mit Soldaten der Marine bezeichnete er die in der Ukraine kämpfenden russischen Streitkräfte als „Helden“ und erklärte, Russland werde den Krieg „früher oder später“ gewinnen.

Trump spricht von „großartigem Gespräch“ mit Putin

10.09.2026 10:09
US-Präsident Donald Trump hat sein Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin positiv bewertet. „Wir hatten ein großartiges Gespräch. Er will einen Deal machen“, sagte Trump. Wenn auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu einer Vereinbarung bereit sei, „wäre das sehr schön“, fügte er hinzu.

Berlin: Wadephul verteidigt Gespräch mit Lawrow

28.09.2026 11:04
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat sein erstes direktes Gespräch mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine verteidigt. Bei dem rund 20-minütigen Treffen am Rande der UN-Generaldebatte in New York seien die „fundamentalen Unterschiede“ zwischen Deutschland und Russland deutlich geworden, sagte Wadephul in der ARD.