Fast 57 Prozent der Befragten sollen sich aufgrund von Trumps Haltung nicht sicherer fühlen. Knapp 37 Prozent indes sollen ein erhöhtes Sicherheitsgefühl haben. Der vom Meinungsforschungsinstitut IBRiS im Auftrag der Tageszeitung Rzeczpospolita durchgeführte Umfrage nach kommen Trumps Anhänger in Polen überwiegend aus der politischen Opposition und seien die Rezipienten konservativer Medien.
Besorgt über das Vorgehen der US-Regierung sollen in der Regel Anhänger der Regierung, Bewohner kleinerer Städte und Menschen mit höherem Bildungsniveau sein. Zu ihren Hauptinformationsquellen sollen der private Fernsehsender TVN und der öffentlich-rechtliche TVP Info gehören.
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Senats, General in Ruhestand Mirosław Różański, spreche von einer „gewissen Kakophonie von Erklärungen amerikanischer Politiker“, die das Unbehagen der Öffentlichkeit erklären könnten.
Nach Trumps jüngstem Treffen mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda sagte dieser, dass Trump „die amerikanische Militärpräsenz in Polen eher verstärken als reduzieren" wolle. Einige Experten wie Roman Kuźniar, Diplomat und Professor an der Universität Warschau, warnen jedoch, dass eine Annäherung zwischen Trump und Russlands Diktator Wladimir Putin die strategische Bedeutung Polens für die Vereinigten Staaten herabsetzen könnte.
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