Deutsche Redaktion

Polen schickt militärische Ausrüstung nach Spitzbergen

26.03.2025 06:00
Das polnische Verteidigungsministerium hat die Lieferung von zwei amphibischen PTS-M-Transportern an die polnische Polarstation Hornsund im norwegischen Spitzbergen bestätigt.
Die Transporter waren bereits bei der Hochwasserbekmpfung eingesetzt worden, so das Verteidigungsministerium, unter anderem bei der Operation FENIKS im Sommer letzten Jahres.
Die Transporter waren bereits bei der Hochwasserbekämpfung eingesetzt worden, so das Verteidigungsministerium, unter anderem bei der Operation FENIKS im Sommer letzten Jahres.PAP/Radek Pietruszka

Die amphibischen Kettenfahrzeuge werden dem Institut für Geophysik der Polnischen Akademie der Wissenschaften zur Verfügung gestellt. Sie sollen Polens nördlichste ganzjährig betriebene Forschungseinrichtung unterstützen. Wie der stellvertretende polnische Ministerpräsident und Verteidigungsminister, Władysław Kosiniak-Kamysz, am Dienstag mitteilte, habe er das Militär mit der Beschaffung neuer Amphibientransporter für militärische und nichtmilitärische Einsätze beauftragt.

Ihm zufolge sei diese Entscheidung eine positive Antwort auf die Anfrage des Instituts für Geophysik der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Die Einrichtung forscht seit Jahrzehnten in Spitzbergen über die Polnische Polarstation und unterstützt Wissenschaftler aus Polen und verbündeten Ländern.

Die Transporter seien bereits bei der Hochwasserbekämpfung eingesetzt worden, so das Verteidigungsministerium, unter anderem bei der Operation FENIKS im Sommer letzten Jahres. Zu ihren wichtigsten Vorteilen gehören eine einfache Konstruktion, keine Elektronik und ein 350-PS-Motor, mit dem sie auch unter extremen Bedingungen eingesetzt werden können. Die Transporter haben Platz für eine zweiköpfige Besatzung. Sie können fünf Tonnen an Land und zehn Tonnen im Wasser transportieren.

IAR/MON/ps

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