Deutsche Redaktion

Skepsis in Kiew vor Gesprächen zwischen Selenskyj und Trump

28.12.2025 20:18
Auslöser der Skepsis ist das 75-minütige Telefonat Trumps mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Trump sprach im Anschluss von einem „guten und produktiven“ Gespräch.
Ein vom Pressedienst der 33. Separaten Mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkrfte zur Verfgung gestelltes Foto zeigt Soldaten der 33. Separaten Mechanisierten Brigade, die am 25. Dezember 2025 an ihrer Position an der Front in der Region Donezk in der Ukraine Weihnachten feiern, whrend die russische Invasion weitergeht. Die Ukraine feie
Ein vom Pressedienst der 33. Separaten Mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte zur Verfügung gestelltes Foto zeigt Soldaten der 33. Separaten Mechanisierten Brigade, die am 25. Dezember 2025 an ihrer Position an der Front in der Region Donezk in der Ukraine Weihnachten feiern, während die russische Invasion weitergeht. Die Ukraine feieEPA/Pressedienst der 33. Separaten Mechanisierten Brigade

In der Ukraine überwiegt Zurückhaltung gegenüber möglichen Gesprächen zwischen Präsident Wolodymyr Selenskyj und US-Präsident Donald Trump in Florida. Unabhängige Kommentatoren in der Ukraine und in Russland bezweifeln, dass von dem Treffen konkrete Fortschritte im Konflikt mit Russland zu erwarten sind.

Auslöser der Skepsis ist das 75-minütige Telefonat Trumps mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Trump sprach im Anschluss von einem „guten und produktiven“ Gespräch. Der Kreml betonte hingegen, der US-Präsident habe die russischen Positionen aufmerksam angehört.

Kreml-Berater Jurij Uschakow erklärte, Trump sei ausführlich über den russischen Entwurf eines Friedensplans informiert worden. Zugleich forderte Moskau von der Ukraine eine rasche Entscheidung in der Frage des Donbas. Vorschläge für ein zeitlich begrenztes Waffenstillstandsabkommen, die von der Europäischen Union und Kiew eingebracht wurden, wies Russland zurück und warnte vor einer Verlängerung des Konflikts.

Beobachter werten diese Positionen als Hinweis darauf, dass Moskau derzeit kaum zu Zugeständnissen bereit ist. Russland setze weiterhin auf militärischen Druck und sehe im Moment keinen Anlass für substanzielle Verhandlungen über einen Frieden.

IAR/adn

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