Deutsche Redaktion

Tusk gedenkt der Verteidiger der Ukraine

05.02.2026 10:17
Polens Ministerpräsident Donald Tusk hat bei einem Besuch in Kiew den Verteidigern der Ukraine die Ehre erwiesen. Zum Auftakt seiner Visite legte Tusk am Donnerstag Kränze an der Gedenkwand für gefallene ukrainische Soldaten nieder und traf anschließend den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.
Zum Auftakt seiner Visite legte Donald Tusk Krnze an der Gedenkwand fr gefallene ukrainische Soldaten nieder und traf anschlieend Prsident Wolodymyr Selenskyj.
Zum Auftakt seiner Visite legte Donald Tusk Kränze an der Gedenkwand für gefallene ukrainische Soldaten nieder und traf anschließend Präsident Wolodymyr Selenskyj. PAP/Paweł Supernak

Die sogenannte Gedenkwand zählt zu den symbolträchtigsten Orten der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Dort erinnern Hunderte Fotografien an Soldaten, die seit 2014 sowie während der russischen Vollinvasion ihr Leben bei der Verteidigung des Landes verloren haben. Das Mahnmal befindet sich in unmittelbarer Nähe des Michaelsklosters, das bereits während der Maidan-Proteste als Zufluchtsort diente.

Nach Angaben der polnischen Regierung sollen die Gespräche zwischen Tusk und Selenskyj unter anderem die weitere Unterstützung Polens für die Ukraine betreffen, darunter auch Vorbereitungen für den Wiederaufbau des Landes nach dem Krieg. Begleitet wird Tusk von Finanz- und Wirtschaftsminister Andrzej Domański, der eine internationale Konferenz zur Nachkriegsrekonstruktion der Ukraine vorbereitet.

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha begrüßte den polnischen Regierungschef bei dessen Ankunft in Kiew und sprach von einem Besuch „eines wahren Freundes“. Polen sei ein „führender Unterstützer der Ukraine, auch im Bereich der Energiehilfe“, schrieb Sybiha in sozialen Netzwerken. Man schätze die Solidarität und die strategische Partnerschaft beider Länder.

Der Besuch findet vor dem Hintergrund anhaltender russischer Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur statt. In Kiew kommt es infolge der Attacken immer wieder zu langen Ausfällen bei der Wärmeversorgung. Nach Angaben aus Kiew trafen zuletzt aus Polen Stromgeneratoren ein – sowohl aus staatlichen Reserven als auch aus zivilgesellschaftlichen Hilfsaktionen.

PAP/jc

Mehr als 5,5 Millionen Złoty aus Polen für Kiew gesammelt

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In einer Online-Spendenaktion unter dem Motto „Wärme aus Polen für Kiew“ sind mehr als 5,5 Millionen Złoty (rund 1,3 Millionen Euro) für die von russischen Angriffen getroffene ukrainische Hauptstadt zusammengekommen. Das berichtete der Regionalsender TVP3 Kraków. Mit den Mitteln werden unter anderem Generatoren und technische Ausrüstung für die Bevölkerung in Kiew bereitgestellt, die nach Angriffen auf die Energieinfrastruktur vielfach ohne Strom und Heizung auskommen muss.

Kiew weiter ohne Heizung – Bewohner suchen Schutz in Wärmestuben

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In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind weiterhin mehr als 700 Gebäude ohne Heizung. Nach russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur hätten zudem rund 10.000 Einwohner noch immer keinen Strom, teilte der erste Vizepremier und Energieminister Denys Schmyhal mit. „Der Prozess der Wiederherstellung läuft“, schrieb er. Parallel arbeite die Regierung an langfristigen Lösungen wie neuen Leitungen und Kraft-Wärme-Kopplung.

Tusk zu Besuch in Kiew: „Die Ukraine darf nicht allein bleiben“

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