Deutsche Redaktion

Tödlicher Bärenangriff löst Sicherheitsdebatte aus

19.05.2026 06:20
Nach dem ersten tödlichen Bärenangriff in Polen seit mehr als einem Jahrzehnt verstärken Behörden und Naturschützer ihre Bemühungen zur Überwachung der Braunbärenpopulation. Dahinter stehen wachsende Sorgen um die öffentliche Sicherheit.
Tdliche Brenangriffe sind in Mitteleuropa selten. In den vergangenen Monaten kam es jedoch vermehrt zu Konflikten zwischen Menschen und Bren  insbesondere im Karpatenraum.
Tödliche Bärenangriffe sind in Mitteleuropa selten. In den vergangenen Monaten kam es jedoch vermehrt zu Konflikten zwischen Menschen und Bären – insbesondere im Karpatenraum.Shutterstock/Ondrej Prosicky

Obwohl der Braunbär unter strengem Artenschutz steht, können in Ausnahmefällen Genehmigungen zur Tötung einzelner Tiere erteilt werden. Das sagte die stellvertretende Umweltministerin Urszula Zielińska vergangene Woche vor polnischen Abgeordneten. „Die regionalen Umweltschutzbehörden können Maßnahmen zur Abschreckung, zum Einfangen oder zur Umsiedlung genehmigen. Die nationale Behörde kann in Ausnahmefällen auch den Abschuss eines Tieres anordnen“, erklärte sie. „Solche Genehmigungen werden erteilt. Das zeigt, dass der Staat über Mechanismen verfügt, um auf konkrete Gefahrensituationen zu reagieren“, fügte sie hinzu.

Tödliche Bärenangriffe sind in Mitteleuropa selten. In den vergangenen Monaten kam es jedoch vermehrt zu Konflikten zwischen Menschen und Bären – insbesondere im Karpatenraum. Experten zufolge nehmen Begegnungen zu, weil die Bärenpopulation wachse, Lebensräume schrumpfen und die Tiere auf der Suche nach Nahrung immer häufiger in besiedelte Gebiete vordringen.

Onet/TVP/PR/ps

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