Nach Angaben des Statistikdienstes Opta ist Chwalińska erst die fünfte Polin überhaupt, die das Viertelfinale eines Grand-Slam-Einzelturniers erreicht hat. Zuvor war dies nur Jadwiga Jędrzejowska, Agnieszka Radwańska, Iga Świątek und Magda Linette gelungen.
Im Kampf um den Einzug ins Halbfinale trifft die Polin nun auf die Russin Anna Kalinskaja.
Tennis-Experte Marek Furjan sprach von einem Wendepunkt in der Karriere der Polin. Chwalińska sei lange als großes Talent mit außergewöhnlichem Spielverständnis gehandelt worden, doch nur wenige hätten erwartet, dass ihr Durchbruch so schnell komme. „Sie ist als Qualifikantin nach Paris gekommen und steht nun unter den besten Acht des Turniers“, sagte Furjan.
Die 24-Jährige habe mit ihrer Mischung aus Cleverness, Spielintelligenz und taktischer Reife selbst deutlich höher eingestufte Gegnerinnen überrascht. „Seit Tagen geht sie als Außenseiterin in ihre Matches – und gewinnt sie alle“, betonte der Kommentator.
IAR/jc