„Ich verurteile den Terroranschlag in Sydney aufs Schärfste. Den Familien der Opfer dieser unvorstellbaren Tat spreche ich mein Mitgefühl aus“, schrieb Präsident Nawrocki auf X. Am Sonntag sprach auch Premierminister Donald Tusk den Familien der Opfer des Terroranschlags in Sydney sein Beileid aus. Er betonte, dass Antisemitismus, wo immer er auftrete, zu kriminellen Taten führe. „Heute steht Polen in diesem Moment der Trauer an der Seite Australiens“, schrieb der Regierungschef ebenfalls auf X.
Australiens Premierminister Anthony Albanese erklärte, der Vorfall am Strand von Sydney sei „ein gezielter Angriff auf australische Juden am ersten Tag von Chanukka, der ein Tag der Freude und des Glaubens hätte sein sollen“. In diesem für die Nation schwierigen Moment würden Polizei und Sicherheitsbehörden daran arbeiten, festzustellen, wer mit diesem Gewaltakt in Verbindung stehe, sagte er.
Polizei: Vater und Sohn begehen Terroranschlag
Mindestens zwei bewaffnete Männer haben am Bondi Beach-Strand in Sydney versammelte Menschen angegriffen. Mitglieder der australisch-jüdischen Gemeinschaft haben dort den ersten Tag des Chanukka-Festes gefeiert. Zwölf Menschen kamen ums Leben, darunter einer der Täter. Mindestens 29 Personen wurden verletzt. Die australische Polizei und die Behörden haben den Vorfall als Terroranschlag eingestuft. Wie der Polizeikommissar von New South Wales, Mal Lanyon, bestätigte, handle es sich bei den Angreifern um einen 50-jährigen Mann und seinen 24-jährigen Sohn. Der ältere Täter wurde von der Polizei erschossen, der jüngere befindet sich in kritischem, aber stabilem Zustand im Krankenhaus.
PAP/RMF24/ps