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Schlammflut in Nepal: Humanitäre Organisationen aus Polen sammeln Hilfe für Opfer

28.08.2026 15:00
Caritas Nepal hat ein Rettungsteam entsandt und arbeitet mit den örtlichen Behörden zusammen. Heftige Überschwemmungen haben mehr als 470 Menschen getötet. Über Tausend Weitere gelten weiterhin als vermisst.
Die bisherige Bilanz der Katastrophe: 469 Menschen kamen in Nepal ums Leben. Rund 1.000 Menschen werden noch vermisst, darunter mehrere Hundert Auslnder. Auf der chinesischen Seite der Grenze in Tibet gelten weitere mehr als 500 Menschen als vermisst.
Die bisherige Bilanz der Katastrophe: 469 Menschen kamen in Nepal ums Leben. Rund 1.000 Menschen werden noch vermisst, darunter mehrere Hundert Ausländer. Auf der chinesischen Seite der Grenze in Tibet gelten weitere mehr als 500 Menschen als vermisst. EPA/NARENDRA SHRESTHA

Wie der stellvertretende Direktor von Caritas Polen, Ireneusz Krause, mitgeteilt hat, sammele das Polnische Rote Kreuz bereits Spenden für die Betroffenen. Dank der Strukturen der Organisation können die Mittel schnell dorthin weitergeleitet werden, wo sie am dringendsten benötigt werden, sagte Agata Gajos, Leiterin des Koordinierungsteams für humanitäre Hilfe beim Polnischen Roten Kreuz.

Die Rettungsarbeiten dauern an. Die Einsätze werden direkt vom nepalesischen Militär durchgeführt. Zum Einsatz kommen Rettungshubschrauber und Bodentruppen. Wegen zerstörter Brücken und vollständig unterbrochener Zufahrtswege zum Distrikt Rasuwa werden die Soldaten auf dem Luftweg eingeflogen. Sie sollen Verletzte evakuieren und zu verschütteten Dörfern vordringen.

Das sich in einem durch einen Erdrutsch blockierten Flusstal an der Grenze zwischen Nepal und Tibet angestaute Wasser, beginnt überzulaufen, berichtete das chinesische Fernsehen. Demnach wurde der Rettungseinsatz nach den Überschwemmungen vom Mittwoch (26.08.) eingestellt.

Die nepalesischen Behörden bestätigten, dass der Pegel des Flusses steigt. Die Menschen flüchten in höher gelegene Gebiete. Der entstandene See ist rund 150 Meter lang und 50 Meter tief. Chinesische Ingenieure wollen einen Kanal ausheben, durch den ein Teil des Wassers abfließen soll.

Die bisherige Bilanz der Katastrophe: 469 Menschen kamen in Nepal ums Leben. Rund 1.000 Menschen werden noch vermisst, darunter mehrere Hundert Ausländer. Auf der chinesischen Seite der Grenze in Tibet gelten weitere mehr als 500 Menschen als vermisst.

Ursache der Katastrophe war vermutlich das Abbrechen eines Gletscherteils infolge eines Erdbebens. Eis-, Wasser- und Schlammmassen stürzten das Tal hinab und zerstörten Häuser, Straßen und hydrotechnische Anlagen.

IAR/PR/ps

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