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Russische Drohne bei Rusinowo hatte Sprengkopf

16.09.2026 12:31
Die am Montag bei Rusinowo an der Ostseeküste geborgene Drohne war nach ersten Erkenntnissen mit einem Sprengkopf ausgerüstet. Der Gefechtskopf wurde inzwischen vom Fluggerät getrennt und am Dienstagabend am Strand gesprengt.
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Bild:PAP/Adam Warżawa

Das Fluggerät selbst wurde anschließend ohne den Sprengkopf vom Militär geborgen und auf ein militärisches Gelände gebracht. Dort soll es nun detailliert untersucht werden. Nach den bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um eine Gerbera 2, die in Russland hergestellt und von den russischen Streitkräften eingesetzt wird.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem wegen des Verdachts, dass durch die Explosion von Sprengstoff eine Situation geschaffen wurde, die das Leben vieler gefährden konnte. Außerdem wird geprüft, ob die Drohne unerlaubt den polnischen Luftraum überquert hat.

Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz stellte zudem einen möglichen Zusammenhang mit einem Vorfall im benachbarten Litauen her. Dort war in der Nacht zum Dienstag eine russische Drohne abgeschossen worden. Nach Angaben des Ministers könnte die später bei Rusinowo gefundene Drohne bereits am Sonntag über Litauen geflogen sein. Sie sei dort gesucht worden, anschließend habe sie die Grenze zwischen Litauen und dem russischen Gebiet Kaliningrad überquert und sich vermutlich über der Ostsee bewegt. Polen und Litauen wollen den Vorgang gemeinsam untersuchen.


IAR/jc

Keine chemische oder biologische Gefahr durch geborgene Drohne

15.09.2026 12:00
Von der am Montag geborgenen Drohne geht nach bisherigen Untersuchungen keine chemische, radiologische oder biologische Gefahr aus. Das teilte der Sprecher der Militärpolizei am Dienstag der Nachrichtenagentur PAP mit.

Russischer Drohnenangriff nahe polnischer Grenze sorgt für Unruhe

15.09.2026 13:15
Nach dem russischen Drohnenangriff vom Sonntag nahe der polnischen Grenze ist die Sorge vor weiteren Attacken groß. Am Grenzübergang Dorohusk-Jahodyn berichteten wartende Lastwagenfahrer von Angst vor neuen russischen Angriffen. Der Grenzverkehr läuft inzwischen wieder, vor der Einreise in die Ukraine gibt es jedoch weiterhin lange Lastwagenkolonnen.