Deutsche Redaktion
Folge uns auf Google

Folge uns auf Google, um unsere News immer ganz oben zu sehen.

Erster Kontakt seit Jahren: Außenminister Sikorski trifft belarussischen Amtskollegen in New York

23.09.2026 10:56
In New York sondierten Warschau und Minsk Möglichkeiten für weitere Kontakte. Sikorski nannte Grenzlage und regionale Sicherheit als Themen. Auch Überflüge russischer Drohnen über belarussisches Staatsgebiet seien besprochen worden.
Der stellvertretende Ministerprsident und Auenminister der Republik Polen, Radosław Sikorski, spricht nach Abschluss der Generaldebatte der 81. Sitzung der UN-Generalversammlung in New York am 22. dieses Monats mit den Medien. (sko) PAPRadek Pietruszka
Der stellvertretende Ministerpräsident und Außenminister der Republik Polen, Radosław Sikorski, spricht nach Abschluss der Generaldebatte der 81. Sitzung der UN-Generalversammlung in New York am 22. dieses Monats mit den Medien. (sko) PAP/Radek PietruszkaPAP/Radek Pietruszka

Polens Außenminister Radosław Sikorski hat am Rande der UN-Generalversammlung in New York seinen belarussischen Amtskollegen Maksym Ryżenkow getroffen. Das Gespräch sei ein erster diplomatischer Kontakt auf dieser Ebene seit Jahren und diene der Sondierung, erklärte Sikorski.

Im Mittelpunkt hätten die Lage an der Grenze sowie die regionale Sicherheit gestanden. Auf die Frage, ob er Belarus gebeten habe, Russland keine Überflüge von Drohnen und Raketen über belarussisches Gebiet zu gestatten, antwortete Sikorski: „Unter anderem.“ Zugleich verwies er auf Kontakte anderer Ressorts auf weiteren Ebenen.

Eine Normalisierung der Beziehungen erklärte Sikorski nicht für vollzogen. Das Treffen sei „ein erstes, gegenseitiges Kennenlernen“; eine Verbesserung der Beziehungen hänge von günstigen Bedingungen ab. Als vorsichtige positive Entwicklungen nannte er die stabilere Lage an der Grenze und die Freilassung politischer Gefangener, darunter des Journalisten Andrzej Poczobut. Polen erkenne andere Staaten an, nicht deren Regierungen, sagte Sikorski mit Blick auf Belarus.

PAP/adn


„Seltene Helden unserer Gegenwart"

10.09.2026 13:50
Wenn man nach heutigen Helden oder Vorbildern suche, so eigne sich der polnische Journalist und einer der Anführer der polnischen Minderheit in Weißrussland, Andrzej Poczobut, wie kaum ein anderer für diese Rolle. Jahrzehntelange Masseneinwanderung aus Afrika und dem Nahen Osten in Deutschland hat zu einem erheblichen Rückgang der Sicherheit und einem drastischen Absinken der Bildungsqualität geführt. Kinder deutscher linker Eliten selbst wohnen in abgeschotteten, bewachten Wohnsiedlungen. Ihre Kinder besuchen Privatschulen, fern von Migranten. Und: Pessimismus in Bezug auf die Wirtschaft und die schwindende Hoffnung auf ein schnelles Ende des Krieges gegen die Ukraine sind bei der Hälfte der Russen die Ursache für Depressionen. Mehr dazu in der Preseschau.

Andrzej Poczobuts Besuch in Weißrussland verläuft ohne Zwischenfälle

14.09.2026 20:00
Der Besuch von Andrzej Poczobut in Weißrussland verläuft ruhig und ohne Zwischenfälle, teilte die Vorsitzende des Bunds der Polen im Land mit. Der vor kurzem aus einem weißrussischen Gefängnis befreite polnische Aktivist trifft Landsleute und besucht Gedenkstätten. Am Dienstag kehrt er nach Polen zurück, um sich weiter für die Belange der Polen in Weißrussland einzusetzen.

USA sprechen mit Lukaschenko. Weitere Gefangene im Gegenzug für Sanktionslockerungen freigelassen

16.09.2026 17:30
25 Menschen sind am Mittwoch aus Gefängnissen in Weißrussland freigelassen worden. Das teilte der US-Sondergesandte John Coale auf der Plattform X mit. Wie das Menschenrechtszentrum Wiasna mitgeteilt hat, befinden sich die politischen Gefangenen in Litauen.

„Die Verhandlungen haben die Repressionen nicht gestoppt.“ Poczobut zu Gesprächen zwischen USA und Belarus

21.09.2026 11:44
Für 25 freigelassene Menschen und ihre Familien seien die US-vermittelten Schritte von großer Bedeutung, sagt der frühere politische Gefangene und Polonia-Aktivist Andrzej Poczobut. Von einer politischen Öffnung sei man in Belarus jedoch weiterhin weit entfernt.