Deutsche Redaktion

NATO-Chef will Waffenproduktion erhöhen

15.01.2023 08:00
„Dieser Konflikt verbraucht riesige Mengen an Munition und verschlingt unsere Vorräte", betonte Stoltenberg in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. 
Jens Stoltenberg
Jens StoltenbergAlexandros Michailidis/Shutterstock

Der Krieg in der Ukraine erschöpft die Waffen- und Munitionsvorräte der NATO. Der Generalsekretär der Allianz ist der Ansicht, dass die Produktion „erhöht werden muss, um die Vorräte der Alliierten aufzufüllen und sicherzustellen, dass das Bündnis die Ukraine noch lange Zeit versorgen kann".

„Dieser Konflikt verbraucht riesige Mengen an Munition und verschlingt unsere Vorräte", betonte Jens Stoltenberg in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Nach Schätzungen der NATO feuert die Ukraine bis zu 10.000 Artilleriegranaten pro Tag ab. Die USA produzieren jedoch nur 15.000 Granaten pro Monat. Die NATO-Vertreter sorgen sich daher um den Nachschub der wichtigsten Munition der Verbündeten - Artilleriegranaten des Kalibers 155 Millimeter, Raketen für HIMARS-Raketenwerfer und für die Luftabwehrsysteme Cheetah, IRIS-T und Patriot, schrieb die Zeitung.


PAP/ps