Laut den damaligen Regierungsvertretern war die COVID-19-Pandemie das Argument für diese Wahlform. Es wurden Wahlpakete gedruckt, und die Zustellung sollte durch die polnische Post unter Verwendung der von den örtlichen Behörden erhaltenen Wählerverzeichnisse erfolgen. Laut der Obersten Kontrollkammer NIK, haben die nie stattgefundenen Briefwahlen den polnischen Haushalt 76 Millionen Zloty (17,4 Millionen Euro) gekostet. Letztendlich wurden die Wahlen auf traditionelle Weise abgehalten.
Der Ausschuss hat nun die Legalität, Korrektheit und Zielgerichtetheit aller Maßnahmen untersucht, die von der damaligen Regierung in dieser Angelegenheit ergriffen wurden. Laut der Kommission haben mehrere Personen der PiS-Regierung bei der Organisation der Briefwahlen das Gesetz gebrochen. Zusammen mit dem Bericht sollen mehrere Anzeigen an die Staatsanwaltschaft übermittelt werden.
Die Präsidentschaftswahlen 2022 gewann Andrzej Duda.
PAP/jc