Mit dem Schritt soll die Finanzierung des Kremls eingeschränkt und sein Krieg gegen die Ukraine erschwert werden, hieß es in einer Mitteilung des US-Finanzministeriums. Moskau suche zunehmend nach alternativen Finanztransaktionen, um Sanktionen zu umgehen, sagte der Unterstaatssekretär des Finanzministeriums für Terrorismus und Finanzinformationen, Brian E. Nelson.
Unterstützt werde der Kreml dabei von Fintech-Unternehmen. Er greife vor allem auf Kryptowährungen zurück. Wie das US-Finanzministerium mitteilte, haben alle 13 Unternehmen und 2 Einzelpersonen Russland geholfen und zum Beispiel Zahlungen in Kryptowährungen mit ausländischen Unternehmen ermöglicht. Dazu gehörten u.a. inländische Unternehmen und solche mit Sitz in Estland oder Zypern. Sie sollen mit großen russischen Banken, wie der Sbierbank und der Rosbank kooperiert haben.
Dies sind weitere US-Sanktionen, die in den letzten Tagen gegen russische Unternehmen verhängt wurden. Am 22. März verhängte Washington Sanktionen gegen zwei Unternehmen und zwei mit ihnen verbundene russische Staatsangehörige. Sie sollen an einer Kampagne der Einflussnahme beteiligt gewesen sein. Ihre Aktivitäten bestanden darin, unter dem Deckmantel legaler Medien, auf 60 Internetseiten Desinformationen zu verbreiten.
cyberdefence24.pl/ps/adn