Deutsche Redaktion

Wal in Ostsee in Fischernetz verfangen. Rettungsdienste im Einsatz

26.02.2025 13:00
Der ozeanische Buckelwal von etwa 5 Metern Länge sitzt 80 Meter vor der Küste fest. Es handelt sich höchstwahrscheinlich um ein Jungtier.
Humback in Fischernetzen. Der Autor des Fotos ist Sebastian Kluska, Direktor des Maritimen Such- und Rettungsdienstes.
Humback in Fischernetzen. Der Autor des Fotos ist Sebastian Kluska, Direktor des Maritimen Such- und Rettungsdienstes. X.COM/SEBASTIAN KLUSKA

Ein Wal hat sich in Międzyzdroje in Fischernetzen verstrickt. Derzeit läuft vor Ort eine Rettungsaktion. Der polnische Seenotrettungsdienst (SAR), WOPR Międzyzdroje, örtliche Feuerwehrleute und Freiwillige des WWF Polen, arbeiten zusammen, um das Säugetier zu befreien. Die Aufgabe ist kompliziert und erfordert große Sorgfalt. Die schwierigen Wetterbedingungen und die Größe des Tieres erschweren die Rettungsarbeiten. Die Dienste appellieren an Unbeteiligte, sich dem Ort der Aktion nicht zu nähern.

Der ozeanische Buckelwal von etwa 5 Metern Länge saß ụngefähr 80 Meter vor der Küste fest. Es handelte sich höchstwahrscheinlich um ein Jungtier. Buckelwale in der Ostsee sind ein ungewöhnlicher Anblick. Er kommt zwar gelegentlich während seiner Wanderungen in das Gebiet, aber nur äußerst selten. Daher ist die Sichtung eines Säugetiers so nahe an der Küste besonders und hat großes Interesse bei Ökologen und Wissenschaftlern geweckt.

Update: (WWF-Sprecherin Agnieszka Veljković bestätigte am Nachmittag gegenüber dem polnischen Rundfunk, der Wal sei befreit worden und in Richtung der dänischen Meerenge geschwommen, wo er in die Nordsee und den Atlantik zurückkehren könne.)

/PRSzczecin/ps

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