Deutsche Redaktion

Ukraine-Gipfel in Paris: Weitere Militärhilfe für Kiew, Sanktionen gegen Russland bleiben

27.03.2025 20:29
Von der Leyen bekräftigte: „Die Sanktionen gegen Russland bleiben bestehen. Unser Ziel ist ein gerechter und dauerhafter Frieden.“
Paris, Frankreich, 27.03.2025. Premierminister Donald Tusk (P) und der franzsische Prsident Emmanuel Macron (C) whrend einer Begrung vor dem Elyse-Palast in Paris, 27.03.2025. In Paris findet ein Gipfel ber Sicherheitsgarantien fr die Ukraine statt. (sko) PAPRadek Pietruszka
Paris, Frankreich, 27.03.2025. Premierminister Donald Tusk (P) und der französische Präsident Emmanuel Macron (C) während einer Begrüßung vor dem Elysée-Palast in Paris, 27.03.2025. In Paris findet ein Gipfel über Sicherheitsgarantien für die Ukraine statt. (sko) PAP/Radek PietruszkaPAP/Radek Pietruszka

Beim Ukraine-Gipfel in Paris haben sich die Spitzen von EU, NATO und 29 Staaten zu verstärkter Unterstützung für die Ukraine verpflichtet. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte an, dass zwei Millionen Schuss Munition im Wert von fünf Milliarden Euro bereitgestellt werden sollen. Die Initiative geht auf EU-Außenbeauftragten Josep Borrell zurück, fand jedoch nicht die Zustimmung aller Mitgliedstaaten – insbesondere Ungarn blockierte. Die Umsetzung erfolgt daher durch eine „Koalition der Willigen“.

Auch die finanzielle Hilfe wird fortgeführt. Die EU will ihren Anteil an einem G7-Kreditpaket über 18 Milliarden Euro zügig auszahlen. Finanziert wird es durch Zinserträge aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten. Von der Leyen bekräftigte: „Die Sanktionen gegen Russland bleiben bestehen. Unser Ziel ist ein gerechter und dauerhafter Frieden.“

EU-Ratspräsident António Costa sprach sich ebenfalls gegen eine Lockerung der Maßnahmen aus. Da für eine Verlängerung der Sanktionen im Juli Einstimmigkeit erforderlich ist, rechnet Brüssel erneut mit Widerstand aus Ungarn.

Ein weiteres Ergebnis des Treffens ist die langfristige Einbindung der Ukraine in die europäische Sicherheitsarchitektur. Kiew soll Zugang zum geplanten europäischen Rüstungsfonds in Höhe von 150 Milliarden Euro erhalten. Zudem wird die EU-Ausbildungsmission für ukrainische Soldaten ausgebaut. Sie wird aus Polen geleitet, wo bislang 75.000 ukrainische Militärangehörige geschult wurden.

IAR/adn

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