Das Festival, das in diesem Jahr unter dem Motto „Auf den Spuren der Tanzhäuser“ steht, soll an die Ursprünge dieser Bewegung erinnern. Die Idee der Tanzhäuser entstand in den 1970er Jahren in Ungarn und verbreitete sich in den 1990er Jahren in Polen und der Slowakei. Ziel ist es, traditionelle Dorfmusik und Volkstänze lebendig zu halten.
Den Auftakt des Festivals bildet am 23. April das Konzert der Preisträger des Wettbewerbs „Alte Tradition“. Zahlreiche Musiker, Tänzer und Aktivisten werden erwartet. Am 25. April rückt das Hauptkonzert „Auf den Spuren der Tanzhäuser“ die musikalischen Wurzeln Polens, Ungarns, der Slowakei und der Bretagne in den Fokus.
Der letzte Festivaltag bietet mit dem Instrumentenmarkt, Workshops und Mini-Konzerten ein Programm für alle Altersgruppen. Abschluss und Höhepunkt ist die zehnstündige „Nacht des Tanzes“, bei der Musiker aus Polen, der Ukraine, Ungarn, der Slowakei und Frankreich auftreten.
Das Festival findet an mehreren Veranstaltungsorten in Warschau statt, darunter das Kulturförderzentrum Praga Południe und die Festung Kręgliccy. Es wird von der Stiftung „Alle Mazurken der Welt“ organisiert und vom Nationalen Kulturzentrum mitgetragen. Weitere Informationen gibt es unter: www.festivalmazurki.pl.
PAP/jc