Deutsche Redaktion

US-Zölle drohen polnisches BIP um 0,4 Prozent zu kürzen

04.04.2025 00:10
„Es ist ein schwerer und unwillkommener Schlag, vor allem von unserem engsten Verbündeten, aber wir werden ihn ertragen. Unsere Freundschaft muss diesem Test standhalten", erklärte Premierminister Donald Tusk am Donnerstag.
US-Prsident Donald Trump hat am Mittwoch beschlossen mindestens 10 Prozent-Zlle auf die meisten Importe nach Amerika zu verhngen. Waren aus der Europischen Union sollen mit 20 Prozent belastet werden. Das knnte das polnische Bruttoinlandsprodukt verringern, schtzte Premierminister Donald Tusk am Donnerstag ein.
US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch beschlossen mindestens 10 Prozent-Zölle auf die meisten Importe nach Amerika zu verhängen. Waren aus der Europäischen Union sollen mit 20 Prozent belastet werden. Das könnte das polnische Bruttoinlandsprodukt verringern, schätzte Premierminister Donald Tusk am Donnerstag ein.PAP/EPA/KENT NISHIMURA / POOL

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch beschlossen mindestens 10 Prozent-Zölle auf die meisten Importe nach Amerika zu verhängen. Waren aus der Europäischen Union sollen mit 20 Prozent belastet werden. Das könnte das polnische Bruttoinlandsprodukt verringern, schätzte Premierminister Donald Tusk am Donnerstag ein.
„Nach einer vorläufigen vorsichtigen Schätzung könnten die neuen US-Zölle das polnische BIP um 0,4 Prozent verringern, was Verluste in Höhe von 2,38 Milliarden Euro bedeuten würde“, schrieb Tusk auf X. „Es ist ein schwerer und unwillkommener Schlag, besonders von unserem engsten Verbündeten, aber wir werden ihn ertragen. Unsere Freundschaft muss diesem Test standhalten", fügte er hinzu.

Keine Zölle für Diktaturen 

Wie der Polnische Rundfunk berichtete, habe Trump bei seinem Zoll-Krieg mit der Welt Russland, Weißrussland, Nordkorea und Kuba ausgenommen. „Auf Trumps Liste der Länder, die gegenseitigen Zöllen unterliegen, steht Russland nicht, aber es gibt die unbewohnten Inseln Heard und McDonald. Sie sind die isoliertesten Orte der Welt. Es dauert zwei Wochen, um von Australien dorthin zu segeln. Die Inseln sind von Pinguinen, Robben, Vögeln und Insekten bewohnt", so der polnische Korrespondent im Weißen Haus, Marek Wałkuski.

US-Wirtschaft droht Rezession 

Trumps habe den Handelskrieg nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar aufs Neue entfacht, berichtete der US-Sender CNN. Die Zölle werden die Kosten für die amerikanischen Verbraucher wahrscheinlich erhöhen und die US-Wirtschaft in eine Rezession stürzen. Der von Trump angekündigte allgemeine 10-Prozent-Zollsatz soll am Samstag in Kraft treten. Höhere Zölle sollen am 9. April folgen, so dass noch Raum für Verhandlungen mit Ländern bleibe, die davon betroffen wären, berichtete CNN.

IAR/CNN/ps

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