Deutsche Redaktion

Polnische Hilfsorganisationen mobilisieren Spenden für Erdbebenopfer in Myanmar und Thailand

30.03.2025 20:30
Caritas Polska sammelt Spenden, um die Opfer mit Lebensmitteln, Wasser und anderen Hilfsgütern zu versorgen. Die RP Rettungsstiftung sammelt Mittel für Rettungs- und medizinische Ausrüstung sowie den Einsatz von Such- und Rettungsteams in den betroffenen Gebieten.
Polnische Hilfsorganisationen haben Spendenkampagnen gestartet, um den Opfern der verheerenden Erdbeben in Myanmar und Thailandzu helfen.
Polnische Hilfsorganisationen haben Spendenkampagnen gestartet, um den Opfern der verheerenden Erdbeben in Myanmar und Thailand zu helfen. EPA/NYEIN CHAN NAING

Polnische Hilfsorganisationen haben Spendenkampagnen gestartet, um den Opfern der verheerenden Erdbeben in Myanmar und Thailand zu helfen. Die medizinische Gruppe erfahrener Retter und Ärzte aus Europa, die RP Rettungsstiftung, sammelt Mittel für den Kauf von Rettungs- und medizinischer Ausrüstung und die Entsendung von Such- und Rettungsteams in die betroffenen Gebiete. Die Rettungskräfte beabsichtigen in die größte Stadt Myanmars, Yangon, zu fliegen.

Caritas Polska sammelt Spenden, um die Notleidenden mit lebensnotwendigen Gütern wie Lebensmitteln, Wasser und anderen Hilfsgütern zu versorgen. Beide Organisationen verfügen über umfangreiche Erfahrungen in der Katastrophenhilfe. Die RP Rettungsstiftung hat bereits in der Türkei und in Marokko geholfen, während die Caritas Polska Opfer in Nepal, Kroatien, der Türkei und Syrien unterstützt hat.

Weitere Nachbeben in Myanmar, neues Beben in Tonga

Nach dem tödlichen Beben der Stärke 7,7 am Freitag, das große Zerstörungen angerichtet hat, kam es am Sonntag in der zweitgrößten Stadt des Landes, Mandalay, zu einem weiteren Erdbeben der Stärke 5,1. Die Zahl der Todesopfer in Myanmar liegt bei über 1.600. Mehr als 3.400 wurden verletzt. Die Rettungskräfte suchen weiterhin nach Überlebenden in den Trümmern. Im benachbarten Thailand wurden mindestens 17 Menschen getötet, 83 weitere werden noch vermisst.

Berichten vom Sonntagnachmittag zufolge erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,1 den Pazifischen Ozean in der Nähe von Tonga. Eine Tsunami-Warnung für Gebiete im Umkreis von 300 Kilometern um das Epizentrum wurde ausgelöst.

PAP/PR/caritaspolska/ps

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